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Montag, 9. April 2012

Blog zum Buch

Wenn ich hier in letzter Zeit recht wenig schreibe, dann liegt das vor allem daran, dass ich seit einigen Wochen intensiv an meinem ::neuen Blog:: bastele. Dort stelle ich ein bis zwei Mal pro Woche neue Bilder, Videos und Geschichten sowie aktuelle Texte von befreundeten mexikanischen Schriftstellern ein. Da es fast nur neue Sachen sind, die im Buch nicht vorkommen (und da die Technik und Netzwerkerei grundsätzlich viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, als man denkt), komme ich gerade kaum zu etwas anderem. Wenn Ihr hier also nichts findet, lade ich Euch herzlich ein, meinem neuen Blog einen Besuch abzustatten -- ich finde, es lohnt sich :-) 

Montag, 19. März 2012

Ay sí, ...

Das Foto hat mir heute der Ch. Links Verlag von der Leipziger Messe geschickt. Schick, oder?

Donnerstag, 15. März 2012

¡Cheers!

Das Buch ist zwar noch nicht da, aber wir haben trotzdem die feine Tischdecke herausgeholt (symbolisch zumindest) und es gebührend mexikanisch begrüsst: Mit (von rechts nach links) Fajitas, Guacamole, Nopal-Salat, Bohnenbrei und natürlich ordentlich Chili. (Ja, Estrella war auch dabei.) In dem runden Ding in der Mitte verbergen sich übrigens die Tortillas. Den Tequila schenke ich mir dann am Samstag ein, da sind wir bei einer Freundin eingeladen. Zu St. Patrick's Day. Cheers!

Mittwoch, 14. März 2012

Leipziger Buchmesse

Das Buch wird zwar noch lange nicht bei mir eintreffen, aber auf der Buchmesse in Leipzig ist es schon. Der Verlag war so freundlich, mir dieses Foto zu schicken. Wer die Herrschaften auf dem Bild sind, kann ich leider nicht sagen, aber es sind wohl Kollegen aus dem Verlag. Nett sehen sie aus. Wer zufällig in Leipzig ist, möge doch bitte am Stand von Ch. Links vorbeischauen und das verwaiste Büchlein recht herzlich von mir grüssen. Und wer es bestellen mag, kann das hier tun:

Dienstag, 13. März 2012

Das Buch ist da!

Oder auch nicht. Immerhin stapelte es sich jetzt bei meinen Eltern, die mir dieses Foto gemailt haben. Versehentlich hat der Verlag nämlich gleich zwanzig Exemplare nach Bad Brückenau geschickt. Jetzt sitzen meine Eltern also auf einem Bücherberg, und ich darf gespannt sein, wann ich das erste Büchlein in die Finger bekomme.

Dienstag, 22. November 2011

Ankündigung

Jetzt ist es amtlich: Kommenden März erscheint mein Buch Mexiko. Ein Länderporträt im Ch. Links-Verlag. Eigentlich hätte es ja schon diesen Herbst kommen sollen, doch zwischendurch bin ich bis zum Hals in Arbeit versunken und hatte fast nicht mehr daran geglaubt, dass ich das Buch jemals fertigschreiben würde. Aber inzwischen sind wir auf der Zielgeraden -- Redaktion, letzte Korrekturen, Satz, allerletzte Korrekturen, Kollation, allerallerletzte Korrekturen...
    Außerdem bekommt das Buch allmählich ein Gesicht. Die Grafiker von von Ch. Links waren fleißig und haben fünf Coverentwürfe geschickt. Nach einer kurzen Diskussion haben wir uns für den linken entschieden -- ein echter Hingucker, und ein treffendes Bild für ein Buch, in dem es vor allem um den Alltag der Menschen in Mexiko geht. Was meint Ihr?

Sonntag, 11. September 2011

Wie Radfahren

Sieben Jahre in Mexiko waren auch sieben Jahre ohne Fahrrad. In Mexiko-Stadt hätte ich mich nicht im Traum auf die Straße getraut, auch wenn der Bürgermeister auf Umweltschützer macht, Fahrbahnen grün streicht, um zu signalisieren, dass Radfahrer hier Vorfahrt haben (haha) und jeden Sonntagvormittag in einem anderen Stadtteil Straßen sperrt, um die Bürger zum Radeln zu animieren. Aber nachdem wir jetzt schon ein Jahr im Grünen leben, gab es keine Entschuldigung mehr.

Sonntag, 4. September 2011

Häutungen

Chimalistác, San Ángel, Sept. 2004
Wenn es stimmt, dass sich die Zellen des menschlichen Körpers (mit Ausnahme so unwichtiger Organe wie Knochen, Zähne, Nerven und Gehirn) alle sieben Jahre komplett erneuern, dann müsste ich inzwischen durch und durch aus den vier Ts -- tortas*, tortillas, tacos y tequila -- bestehen. Heute vor genau sieben Jahren bin ich nämlich nach Mexiko gezogen und habe mein erstes mexikanisches Frühstück zu mir genommen.
    Und so knackig wie auf den Bildern zu sehen, bin ich damals mit meinen deutschen Zellen hier gelandet. Nach der mexikanischen Frischzellenkur bin ich natürlich deutlich verjüngt und vor allem verschlankt. Wenn ich mir hier eine Vorher/Nachher-Montage verkneife, dann nur, weil in Xalapa bei 200 Prozent Luftfeuchtigkeit jeder Tag ein Bad-Hair-Day ist. (¡A huevo!)