Fernando Benítez, Los Indios de México
archivo
Dienstag, 5. April 2011
Geisterstadt in der Wüste
Anderthalb Jahrhunderte haben ausgereicht, um diese Silberstadt in ein steinernes Skelett zu verwandeln. Der Palast des Conde Maza mit seinen eisernen Gittern und barocken Simsen steht schon lange verlassen. Die Häuser des Zentrums entlang der steilen, gewundenen Gassen bröckeln vor sich hin... Der Rest des Ortes - Häuser, Mauern, Wege, Kapellen - verschwindet unter den Kakteen. Die Wüste, die einen Moment lang zurückgedrängt worden war, hat sich ihr Territorium zurückerobert. Was von Catorce bleibt, sind dunkle Häusergerippe und Bergwerksruinen, die unter den fleischigen, stacheligen Blättern der Opuntien ersticken.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen