Wow, da wird er aber bleich vor Neid, der mitteleuropäische Hobbygärtner, der den Sommer über kubikmeterweise Wasser zu den Töpfen schleppt, um der Datura kurz vor Winteranbruch ein paar Trompetchen zu entlocken. Tropisches Leben gerät halt gern etwas üppiger, wie man ja auch an den hierzulande zitternden und zagenden Ficus benjamini sieht, die in ihrem natürlichen Umfeld eher zu Ficus Giganti heranwuchern. Ist ein Einstieg ins Exportgeschäft geplant?
In Malinalco krallen sich die Birkenfeigen (oder Amate, wie sie hier heißen) mit zwanzig Meter langen Wurzeln in die roten Felsen. Das erschwert den Transport zwar ein bisschen, aber die Bäumchen fangen ja auch mal klein an. Um das Geschäft anzukurbeln, bräuchte man natürlich eine publikumswirksame Pflanzaktion. Ich könnte mir durchaus zwei oder drei Amates auf der Fassade des Frankfurter Römer vorstellen. Die Grünen lassen sich bestimmt für ein Projekt der nachhaltigen Fassadenbegrünung gewinnen. Was meint der Baurat dazu?
Ach, und die Datura: Das ist jetzt schon die zweite Runde Blüten in drei Monaten!
Oh, das wird bestimmt toll. Ich stelle mir das atmosphärisch etwas endzeitlich-nachapokalyptisch vor. Passt ganz gut zum Klimawandel. Erstmal muss allerdings der kratzige Weihnachtsbaum vom Römerberg weg.
3 Kommentare:
Wow, da wird er aber bleich vor Neid, der mitteleuropäische Hobbygärtner, der den Sommer über kubikmeterweise Wasser zu den Töpfen schleppt, um der Datura kurz vor Winteranbruch ein paar Trompetchen zu entlocken. Tropisches Leben gerät halt gern etwas üppiger, wie man ja auch an den hierzulande zitternden und zagenden Ficus benjamini sieht, die in ihrem natürlichen Umfeld eher zu Ficus Giganti heranwuchern. Ist ein Einstieg ins Exportgeschäft geplant?
In Malinalco krallen sich die Birkenfeigen (oder Amate, wie sie hier heißen) mit zwanzig Meter langen Wurzeln in die roten Felsen. Das erschwert den Transport zwar ein bisschen, aber die Bäumchen fangen ja auch mal klein an. Um das Geschäft anzukurbeln, bräuchte man natürlich eine publikumswirksame Pflanzaktion. Ich könnte mir durchaus zwei oder drei Amates auf der Fassade des Frankfurter Römer vorstellen. Die Grünen lassen sich bestimmt für ein Projekt der nachhaltigen Fassadenbegrünung gewinnen. Was meint der Baurat dazu?
Ach, und die Datura: Das ist jetzt schon die zweite Runde Blüten in drei Monaten!
Oh, das wird bestimmt toll. Ich stelle mir das atmosphärisch etwas endzeitlich-nachapokalyptisch vor. Passt ganz gut zum Klimawandel. Erstmal muss allerdings der kratzige Weihnachtsbaum vom Römerberg weg.
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