dürfen in Cuetzalan natürlich nicht fehlen, und weil wir ja nicht den ganzen Tag in der Hängematte liegen konnten, haben wir sie uns angesehen. In Yohualichan, einem acht Kilometer entfernten und 200 Meter tiefer gelegenen Ortsteil, gibt es eine kleine prähispanische Kultstätte aus dem 4. Jahrhundert, mit einem halben Dutzend Pyramiden inklusive Bolzplatz. Der besondere Kick: Die Stadt hat dieselben Nischenpyramiden wie die knapp hundert Kilometer entfernte Stadt El Tajín an der Golfküste und ist sogar ein paar Jährchen älter. Auf einem Schild der Nationalen Denkmalbehörde war zu lesen, die Wissenschaft vermute, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Städten gegeben haben müsse. Eine bemerkenswerte Schlussfolgerung.
Wenn die Pyramiden aussehen wie Donauwellen, dann liege das daran, dass der weiche Untergrund weggesackt sei, erklärt die Denkmalschutzbehörde auf einer anderen Info-Tafel. Was es nicht alles gibt.
Über die Hitze hat die Denkmalschutzbehörde kein Wort verloren, aber ihretwegen haben wir es dort nur ein Stündchen ausgehalten, dann sind wir wieder zurück in die Hängematte von Cuetzalan.



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