des diesjährigen Filmfestivals von Havanna ist El Infierno über den Drogenkrieg in Mexiko. Die Jury lobte den Film, weil er "in eindrücklicher Weise eines der aktuell wichtigsten Themen in Lateinamerika" darstelle. Das kann man so stehen lassen. Der Film beginnt als schwarze Mafiaklamotte, doch das Lachen bleibt einem bald im Hals stecken.
Der Film stammt aus dem Jahr 2010 und war ein ironischer Kommentar zur Feier von 200 Jahren Unabhängigkeit und 100 Jahren Revolution. In Mexiko war er ein Kassenschlager, in Deutschland lief er in ein paar versteckten Foren. Wer ihn damals nicht gesehen hat, kann es auf Youtube nachholen. Die Version ist eine geklaute Presseversion. Aber wer sich den Film auf Youtube ansieht und nicht auf der Straße kauft, unterstützt damit wenigstens keine der Drogenbanden, die den Handel mit Raubkopien kontrollieren.
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