Während wir den Bach entlang den Berg hinauf steigen, frage ich die Führerin unserer Gruppe, wie die Dorfbewohner denn auf den Gedanken gekommen seien, ihren Gemeindewald nicht weiter abzuholzen, sondern in ein Naturschutzgebiet umzuwandeln.
"Gute Frage", antwortet sie. "Denn weiter oben wachsen Nadelbäume, und die bringen eine Menge Geld, wenn man sie fällt und verkauft. Aber es ist nicht so klar, wem der Wald eigentlich gehört. Die Leute aus dem Dorf haben sich alle mal unten im Tal niedergelassen und ein paar sind dann immer weiter den Berg rauf gezogen. Sie haben sich das Land einfach genommen und angefangen, die Bäume abzuholzen. Aber irgendwann hat dann ein Streit angefangen zwischen denen unten im Dorf, und denen, die weiter nach oben gezogen sind, wer die Bäume fällen darf. Es hat sogar Tote gegeben. Danach haben sie den Wald zwanzig Jahre lang nicht mehr angerührt..."

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